Eine Plätzchendose muss zwei Dinge können: dicht schließen und schön genug sein, um auf dem Tisch zu bleiben. Das Glas der Serie „Rosace“ kann beides. Es ist geschliffen, und das Licht bricht sich in den Facetten wie in alten Fensterscheiben. Der Bambusdeckel wird von einem Bügel auf die Dichtung gepresst und hält die Kekse mürbe, statt sie über Nacht weich werden zu lassen.
Warum Plätzchen im Glas besser aufgehoben sind
In der Blechdose sieht niemand, was noch da ist, und genau deshalb werden Kekse dort vergessen, bis sie zäh sind. Im Glas siehst du beim Vorbeigehen, wie der Vorrat schrumpft, und das ist mehr wert als jede Beschriftung. Mit 2,3 Litern passt eine ganze Backblechladung hinein, also etwa das, was an einem Nachmittag entsteht. Wer verschiedene Sorten backt, stellt lieber zwei Gläser nebeneinander, als alles zu mischen, denn Vanillekipferl nehmen den Geschmack von Zimtsternen an, sobald sie sich eine Dose teilen. Der Bügelverschluss hält die Feuchtigkeit dort, wo sie hingehört: im Gebäck. Ein Deckel, der nur aufliegt, lässt mit der Zeit Luft durch, ein eingerasteter Bügel nicht. Nach Weihnachten bleibt das Glas trotzdem im Einsatz, denn als Keksdose Glas ist es nur eine von vielen Rollen. Für Kaffeebohnen aufbewahrung ist es fast noch besser geeignet, weil Bohnen weder Licht noch Luft mögen und im geschliffenen Glas beides gedämpft wird. Auch Tee, Nüsse und getrocknete Früchte sind gut aufgehoben. Wer Nüsse länger lagern will, stellt das Glas kühl und dunkel, denn Fett wird mit der Zeit ranzig, und das schmeckt man sofort. Bei Gebäck ist es umgekehrt: Dort schadet Kühle mehr als sie nützt, weil Kondenswasser die Kekse weich macht. Ein Platz auf der Arbeitsplatte, weg von Herd und Fenster, ist für beides der beste Kompromiss.
Ein Glas, das man stehen lässt
Als Einmachglas gross fällt Rosace aus dem Rahmen, weil es nicht nach Vorratshaltung aussieht. Der Schliff bricht das Licht in kleine Flächen, und dasselbe Glas wirkt morgens klar und kühl, am Abend unter der Küchenlampe warm und weich. Auf einer Anrichte, einem offenen Regal oder mitten auf dem Esstisch macht es die Figur, die eine Blechdose nie hinbekommt. Deshalb wandert es an Adventssonntagen auch nicht zurück in den Schrank, sondern bleibt stehen, wo alle drankommen. Wer es verschenken möchte, füllt es mit selbstgebackenen Plätzchen und bindet ein Band um den Deckel. Dann ist das Geschenk zweiteilig: erst das Gebäck, danach das Glas, das bleibt. Das ist mehr, als eine gekaufte Dose leisten kann, und günstiger als die meisten Präsentkörbe. Die Größe ist bewusst die mittlere der Serie, groß genug für eine Backladung, klein genug, um mit einer Hand vom Regal geholt zu werden.
Wenn die Kekse einmal aufgegessen sind, findet das Glas schnell eine neue Aufgabe. Im Sommer zieht Granola ein, im Frühjahr getrocknete Blüten für den Tee, und wer Vorräte in Reihe stellt, sortiert darin Reis oder Linsen. Es lohnt sich, das Glas vor dem Befüllen vollständig trocknen zu lassen: Restfeuchtigkeit ist der einzige Feind von Gebäck, und ein Tropfen am Boden reicht, um eine ganze Ladung weich werden zu lassen. Zum Reinigen genügt warmes Wasser. Das Glas verträgt die Spülmaschine, der Bambusdeckel nicht: Holz quillt im Spülgang auf und verliert seine Form, deshalb wird er von Hand abgewischt und trocken zurückgelegt. Den Gummiring nimmst du dafür kurz heraus. Wer mehr Platz braucht, greift zum großen Bruder mit 2,7 Litern, der Mehl Aufbewahrung Glas „Rosace“ heißt. Für das Frühstück reicht die kleinste Größe, die Müsli Aufbewahrung Glas „Rosace“. Und wer ein Glas mit Namen sucht, findet es im Vorratsglas mit Holzdeckel „Skafferi“. Mehr für die Küche wartet in meiner Küchendeko.
Details
- Vorratsglas mit Bügelverschluss
- geschliffenes Glas, Serie „Rosace“
- Bambusdeckel mit Gummidichtung
- Inhalt 2,3 Liter
Maße
- 24,4 x 13,6 cm (H x Ø)
Material
- Glas, geschliffen
- Deckel aus Bambus, Bügel aus Metall













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